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8 Vorsorge-Tipps 01

Neue Gebührenverordnung für Tierärzte -
8 Tipps gegen hohe Kosten

Ab 22. November tritt die neue Gebührenverordnung für Tierärzte (GOT) in Kraft und der Tierarztbesuch wird für Sie deutlich teurer. Wie Sie vorsorgen können, damit die Gesundheit Ihres Tieres bezahlbar bleibt, erfahren Sie in diesem Blogartikel. 

Inhalt

  • Neue Gebührenverordnung für Tierärzte (GOT) ab November 
  • Das ändert sich bei den Tierarzt - Kosten
  • So berechnet sich Ihre Tierarztgebühr
  • Warum Gesundheitsvorsorge noch wichtiger wird
  • 8 Vorsorge-Tipps, wie Sie trotz neuer Gebührenverordnung sparen können
  • Fazit
8 Vorsorge-Tipps 02

Neue Gebührenverordnung für Tierärzte ab November 22

Im November tritt seit über 20 Jahren eine neue Gebührenverordnung für Tierärzte (GOT) in Kraft. Dies rettet vielen Tierarztpraxen die Existenz und war laut Tierärzteschaft längst überfällig, wird aber natürlich für uns, als Hunde- und Katzeneltern, erst einmal teurer.

Was wird teurer? Die meisten Tierarzt-Leistungen sind von den höheren Gebühren betroffen. So wird bei Inkrafttreten der neuen Gebührenordnung der Einzelpreis, je nach Tierarzt-Leistung, steigen. In der folgenden Tabelle einige Beispiele, wie stark die Kosten ansteigen werden:

Leistung / TierartKosten nach alter GOT* (bis 22.11.22)Kosten nach neuer GOT* (ab 22.11.22)
Impfung Hund5,77 €11,50 €
Impfung Katze5,77 €11,50 €
Untersuchung Hund13,47 €23,62 €
Untersuchung Katze8,98 €23, 62 €

  *einfacher Gebührensatz

Einige wenige Leistungen, wie z.B. das Röntgen, werden günstiger.

Zur aktuellen Gebührenverordnung für Tierärzte (GOT)

So setzt sich Ihre Tierarztrechnung nach GOT zusammen

Tierärzte können bei der Behandlung den einfachen, zweifachen oder dreifachen Gebührensatz abrechnen, abhängig davon, ob 

  • bei der Behandlung Komplikationen auftreten, 
  • das Tier sehr gestresst 
  • oder aggressiv ist, 
  • die Behandlung z.B. abends
  • oder am Wochenende im Notdienst erfolgt ist
  • die Ausstattung der Tierarztpraxis besonders gut ist

Die Wahl Ihrer Praxis, aber auch das Verhalten und die Gesundheit Ihres Tieres, haben also maßgeblichen Einfluss auf die Tierarztkosten.

 8 Vorsorge-Tipps 03

Gebührenverordnung für Tierärzte: Sparen Sie nicht an der Vorsorge

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt von mind. 1 x pro Jahr, je nach Alter und Gesundheit, sind nicht nur aus Kostensicht weiterhin dringend zu empfehlen. Erste, rechtzeitig erkannte Vorzeichen einer Erkrankung sind unkomplizierter und damit günstiger zu behandeln, als bereits chronische oder verschleppte Erkrankungen Ihres Haustieres.

Auch sollte die regelmäßige, vorbeugende Vorsorge häufiger Erkrankungen noch stärker in den Mittelpunkt jedes Tierhalters rücken. Betrachtet man alleine den Bereich der Zahngesundheit, haben bereits 80 % aller Hunde ab 3 Jahren Erkrankungen der Maulhöhle.

Sind Zahnstein oder z.B. Kieferentzündungen erst einmal entstanden, müssen diese Erkrankungen kostenintensiv behandelt werden und sind mit großen Schmerzen für Ihr Tier verbunden. Auch viele Katzen sind bereits im jungen Alter von schlechten Zähnen betroffen. Dies können Sie durch eine aktive Gesundheitsvorsorge im Alltag sehr gut vermeiden.

8 Vorsorge-Tipps 04

8 Vorsorge-Tipps, wie Sie trotz neuer Gebührenverordnung (GOT) sparen können

  • Regelmäßige Zahnpflege Zuhause bei Ihrem Hund / Ihrer Katze beugt nicht nur Zahnstein und Parodontose vor, sondern auch das Übergreifen dieser Erkrankungen auf weitere Organe.
  • Kontrollieren und pflegen Sie regelmäßig Haut, Fell und Pfoten Ihres Tieres.
  • Achten Sie auf gute Ohren- und Augen-Pflege insbesondere bei allen Rassen, die zu Entzündungen neigen.
  • Betreiben Sie Wundversorgung zuhause, um Infektionen oberflächlicher Wunden vorzubeugen.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung (genügend Vitamine, Spurenelemente, Proteine, Futter ohne Zuckerzusatz) und sorgen Sie für regelmäßige Bewegung.
  • Gewöhnen Sie Ihr Tier von klein auf an den Tierarzt, um Stress und Angst gar nicht erst aufkommen zu lassen. Aber auch erwachsenen Hunden und Katzen kann mit regelmäßigem Training noch geholfen werden, ihre Ängste zu überwinden. Medical Training z.B. ist ein tolles Training, um den Tierarztbesuch noch kooperativer zu gestalten. Hierbei gewöhnt man Hunde und Katzen frühzeitig an Berührungen verschiedener Körperteile, die eine Untersuchung beim Tierarzt simulieren.
  • Umgehen Sie, falls möglich, Abend, Wochenend- und Notdienste, um dreifache Gebühren und Notdienstzuschläge zu vermeiden. Oft hilft es, erst einmal die Ruhe zu bewahren. Viele Notdienstpatienten sind, nach Erfahrungen vieler Tierärzte, oft gar keine Notfälle.
  • Schließen Sie eine bezahlbare und leistungsstarke Krankenversicherung für Ihr Haustier ab, die z.B. sowohl teure OP-Kosten, als auch die Behandlungskosten chronischer Erkrankungen abdeckt. Über einige Versicherungen haben Sie Zugang zu Online-Tierärzten, die den normalen Tierarztbesuch ergänzen können.

Fazit

Die Tierarztkosten werden teurer. Durch gezielte Vorsorgemaßnahmen, wie z.B. regelmäßiger Pflege zuhause, Vermeidung von Tierarztzuschlägen, regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt und Abschluss einer Tier-Krankenversicherung, können Sie dennoch dafür sorgen, dass die Tiergesundheit bezahlbar bleibt und Ihr Haustier ein langes, glückliches Leben führt.

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